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Meilensteine

Bohmter Wasserretter im Hochwassereinsatz

Veröffentlicht: 10.06.2013
Autor: Matthias Busse

 

Am Mittwoch, 05.06.2013, rückte der Landeseinsatzzug West der DLRG Niedersachsen zusammen mit den Landeseinsatzzügen Nord, Süd und Ost in das vom Hochwasser betroffene Gebiet Amt Neuhaus (Landkreis Lüneburg) aus. Zum Landeseinsatzzug West gehören unter anderem Helfer aus den Ortsgruppen Obere Hunte, Georgsmarienhütte, Quakenbrück sowie Osnabrück.

Vor Ort übernahm die DLRG zusammen mit Helfern der Feuerwehr, des THW und der Bundeswehr die vorbereitenden Maßnahmen für die Abwehr von drohenden Hochwasserschäden. Besonders im Fokus standen das Befüllen von Sandsäcken und die präventive Erhöhung der Elbdeiche um 30-100cm. Über 10.000 Sandsäcke wurden an einem Tag gefüllt, die nun entlang der Elbe gefährdete Deichbereiche sichern und stabilisieren sollen. Dabei waren insgesamt 289 DLRGlern beteiligt. Weitere 300 Kräfte standen in ihren Heimatregionen zusätzlich als Reserve zur Verfügung.

Am Samstag, 08.06.2013,  wurde der Einsatz vorerst beendet, da alle notwendigen Arbeiten abgeschlossen werden konnten. Alle DLRG-Einheiten aus Niedersachsen traten daher den Weg nach Hause an.  

 

Aufgrund der abzusehenden Lageentwicklung wird das Hochwasser die Pegel von 2002, 2006 und vermutlich auch von 2011 überschreiten. Der Scheitelpunkt in der betroffenen niedersächsischen Region wird für Dienstag bzw. Mittwoch erwartet. Dann wird der Pegel etwa vier Tage das Höchstniveau halten, bevor ein Rückgang des Wassers erwartet wird. Bei Bedarf können  insgesamt über 600 Einsatzkräfte der DLRG in den vier niedersächsischen Landeseinsatzzügen in kurzer Zeit wieder in den Einsatz ausrücken und mit mehr als 30 Motorrettungsbooten Sandsäcke auf dem Wasserweg transportieren und von Wasser eingeschlossene Personen in Sicherheit bringen. Alle Kräfte der DLRG in Deutschland helfen ehrenamtlich.

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